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Heute ist der

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Blick vom Garten auf die windgeschütze Hofseite

 

Rückblick der Gaststätte Meisel
Nicht weniger als 13 Wirtshäuser zählt die Gemeinde Kalchreuth,
eines davon ist die Gaststätte und Metzgerei Meisel,
deren Geschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht.
Auf das Jahr 1560 ist die Schank und Gastgerechtigkeit der Schenkstatt der Haller
(die heutige Gaststätte Meisel) datiert.
Im 16. Jahrhundert bewirtschaftet ein gewisser Kunz Kracker gemeinsam mit seinen Stiefkindern das Wirtshaus, das neben Wald und Gemeinderechten auch als einziges Anwesen in Kalchreuth das Recht zum Brennen von Branntwein besaß.
Destilliert wurden dabei vor allem einheimische Erzeugnisse
wie Korn, Obst und Kartoffeln.
1603 wird ein Bartholomäus Holzmann als Besitzer der Gaststätte genannt.
100 Jahre später fiel das historische Anwesen einer großen Feuerkatastrophe zum Opfer, wurde aber schon ein Jahr später, 1704,
von Friedrich Zimmermann, dem neuen Besitzer, wieder errichtet.
Auf Zimmermann folgte dann 1739 wieder ein Kracker.
Im Jahre 1831 übernahm Johann Christian Thaler die Wirtschaft,
der diese 1889 an Johann Georg Meisel verkaufte.
Kunigunde Meisel (die Witwe von H. G. Meisel) überließ am 7. November 1929
Ihrem Sohn Johann Meisel das gesamte Anwesen.
Dieser ist am 7.4.1945 gefallen und die Gaststätte ging in das Eigentum
seiner Frau Klara Meisel über.
Am 1.6.1966 ließ Klara Meisel das Anwesen ihrem Sohn Karl-Hans Meisel überschreiben. Dieser heiratete ein Jahr später seine jetzige Frau Herta (geb. Krügel)
und schafft mit ihr in vereinten Kräften durch zahlreiche Umbauten ein Lokal,
in dem Sie sich wohl fühlen können.

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